Der Kaufpreis ist nur ein Teil der Wahrheit: Je nach Bundesland kommen 9 bis 12 Prozent Nebenkosten obendrauf - die du in der Regel aus Eigenkapital zahlen musst. Hier der komplette Überblick.
Die Grunderwerbsteuer legt jedes Bundesland selbst fest - zwischen 3,5 und 6,5 Prozent des Kaufpreises:
| Bundesland | Steuersatz |
|---|---|
| Bayern | 3,5 % |
| Baden-Württemberg, Bremen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Thüringen | 5,0 % |
| Hamburg, Sachsen | 5,5 % |
| Berlin, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern | 6,0 % |
| Brandenburg, NRW, Saarland, Schleswig-Holstein | 6,5 % |
Stand Mitte 2026, ohne Gewähr - vor dem Kauf aktuellen Satz prüfen.
Ohne Notar kein Hauskauf: Beurkundung und Grundbucheintrag kosten zusammen etwa 1,5 bis 2 Prozent des Kaufpreises. Die Gebühren sind gesetzlich festgelegt (GNotKG) - hier lässt sich nichts verhandeln.
Seit 2020 gilt beim Verkauf an Privatleute: Der Verkäufer muss mindestens die Hälfte der Provision tragen. Üblich sind für Käufer heute etwa 1,5 bis 3,57 Prozent - regional unterschiedlich. Bei provisionsfreien Objekten (privat oder vom Bauträger) entfällt dieser Posten komplett.
| Posten | Kosten |
|---|---|
| Grunderwerbsteuer (6,5 %) | 26.000 € |
| Notar + Grundbuch (2 %) | 8.000 € |
| Makler (3,57 %) | 14.280 € |
| Nebenkosten gesamt | 48.280 € (12,1 %) |
Unsere kostenlose App BauKompass rechnet Grunderwerbsteuer, Notar und Makler für dein Bundesland automatisch in die Gesamtkalkulation ein.
Zum BauKompassPlane je nach Bundesland 9 bis 12 Prozent zusätzlich zum Kaufpreis ein - aus Eigenkapital. Wie du die Finanzierung selbst strukturierst, erklärt unser Guide Baufinanzierung verstehen.