Ein Haus ist für die meisten das größte Vermögen ihres Lebens - entsprechend wichtig ist der richtige Schutz. Aber nicht jede Police lohnt sich. Hier die Prioritäten von Pflicht bis verzichtbar.
Sie ersetzt Schäden am Haus selbst durch Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel - im Ernstfall bis zum kompletten Wiederaufbau. Für finanzierte Häuser verlangt praktisch jede Bank diesen Schutz. Wichtig: gleitender Neuwert, damit die Summe mit den Baukosten mitwächst, und grobe Fahrlässigkeit mitversichern.
Hochwasser, Starkregen und Rückstau sind in der normalen Gebäudeversicherung nicht enthalten - dafür braucht es den Elementarbaustein. Angesichts zunehmender Starkregenereignisse für die meisten Lagen dringend empfohlen; auch abseits von Flüssen laufen Keller voll.
Die Privathaftpflicht ist die wichtigste Versicherung überhaupt - sie deckt beim selbstgenutzten Einfamilienhaus in der Regel auch die Pflichten als Grundstückseigentümer ab (Stichwort Streupflicht). Für vermietete Objekte braucht es eine separate Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht.
Alles, was nicht niet- und nagelfest ist: Möbel, Technik, Kleidung. Faustregel für die Versicherungssumme: 650 € pro Quadratmeter Wohnfläche. Wer wenig besitzt, fährt mit einer niedrigeren Summe günstiger - Unterversicherungsverzicht vereinbaren.
Glasversicherung (normale Fenster zahlt oft die Gebäude-/Hausratpolice bei versicherten Gefahren), Geräteversicherungen für einzelne Elektrogeräte und die meisten Kombi-Zusatzpakete. Erst die Prio-1-Risiken absichern, dann über Extras nachdenken.
Zwischen teuerstem und günstigstem Tarif mit gleicher Leistung liegen oft mehrere hundert Euro pro Jahr.
Anzeige
Versicherungen bei Verivox vergleichenWohngebäude mit Elementar, Privathaftpflicht und Hausrat - damit sind die existenziellen Risiken abgedeckt. Bauherren ergänzen für die Bauzeit Bauherrenhaftpflicht und Bauleistung. Was das Eigenheim sonst noch monatlich kostet, zeigt der Fixkosten-Check.